Christoph Brand und Lucki Maurer on Tour

Rodeo Steak live erleben

Regelmäßig besucht eine Delegation die Farmen und Produktionsbetriebe von Rodeo Ranch Quality, um vor Ort die Einhaltung der Rodeo Standards zu überprüfen. Im November 2015 ging die Reise nach Argentinien und Uruguay.

Die Stationen des 10-tägigen „Roadtrips“: das Weingut Salentein im Uco Valley, eine Rodeo Rinderfarm in der argentinischen „Rio de la Plata“-Region und der argentinische Schlacht- und Zerlegebetrieb in Buenos Aires. Weiter ging es nach Uruguay, wo ebenfalls eine Rodeo Farm und der uruguayische Produktionsbetrieb unter die Lupe genommen wurden.

Neben der Rodeo Delegation waren u. a. auch Christoph Brand von den Fliegenden Köchen und der Bio-Wagyu-Züchter und Koch Lucki Maurer mit dabei. Brand hat die Reise mit beeindruckenden Fotos dokumentiert. Zusammen haben die zwei ihre Erlebnisse auch als Gastblogger in Annette Sanders Blog culinarypixel.de veröffentlicht. Wir haben mit beiden gesprochen. Den Anfang macht Lucki Maurer.

Lucki, wir durften dich vor ein paar Monaten auf deinem Hof Schergengrub besuchen, jetzt warst du auf „Gegenbesuch“ in Argentinien und Uruguay. Bei Rodeo Ranch Quality setzen wir auf größtmögliche Transparenz und Erfüllung der Rodeo Qualitätskriterien. Du konntest dich davon jetzt vor Ort überzeugen, wie sind deine Eindrücke?


Die Flächen in Argentinien und Uruguay sind einfach riesig und ermöglichen eine sehr naturnahe Landwirtschaft, speziell bei der Viehzucht. Das ist schon ein wenig wie im Western. Die Rinder haben da das schönste Leben, trinken aus dem Bach und fressen Gräser und Sträucher. Die Gauchos kontrollieren zwar die Zäune und sehen auch nach den Tieren, aber ansonsten hat ein Rind das eine Ruhe, lebt unter freiem Himmel, bis es schlachtreif ist. Und selbst dann laufen Verladung und Transport sehr ruhig und geordnet ab. Die Schlachthäuser selbst haben absolut europäische Standards. Alles in allem ist das Fleisch von Rodeo sehr ursprünglich und nachhaltig produziert!

Wenn man eure Bilder anschaut, seid ihr ja auch tief in die Straßenschluchten von Buenos Aires und Montevideo abgetaucht, habt in Restaurants gespeist, aber auch authentisches Street Food genossen. Welche Inspirationen hast du mit nach Hause genommen? 


Die Südamerikaner essen das ganze Tier – nicht nur die Edelteile. Einen Ansatz, den ich ja auch verfolge. Zum Thema Inspiration will ich nicht so viel verraten, da ich momentan an einem neuen Kochbuch arbeite, das im Oktober erscheint. Aber das Kalbsbries war schon gut! Interessant fand ich auch die Haltung der Südamerikaner zum Fleisch. Erwischt man mal ein Stück Fleisch, das z. B. zäh ist, würde niemand das Fleisch selbst dafür verantwortlich machen, sondern immer den Koch, der es zubereitet hat.

Mehr über die Reise von Lucki und Christoph und alle Foto Credits gibt es bei www.culinarypixel.de