Im Februar war wieder eine Delegation des Service-Bund in Argentinien und Uruguay unterwegs, um unsere Rodeo Partner vor Ort zu besuchen. Start und Zielpunkt der Reise war die argentinische Hauptstadt Buenos Aires.

Von dort aus ging es zur nördlich von Buenos Aires gelegenen Estancia Ombues der Familie Berisso, die für unsere argentinischen Rodeo Partner Omar Solassi und seine Tochter Roxana produziert. Die Vorfahren der Berissos wanderten 1871 aus Italien ein und starteten zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der Rinderzucht. Heute gehören die Berissos zu den erfolgreichsten Züchtern des Landes. Die Aufzucht der Jungtiere erfolgt in mehreren Schritten. Erst mit sechs Monaten werden die Kälber von ihren Müttern getrennt. Bis dahin weiden sie zusammen und werden von den Gauchos regelmäßig von Weidefläche zu Weidefläche getrieben, auf denen hier hauptsächlich Klee, Luzernen und Gerstengras wachsen. Erst wenn die Tiere ein Gewicht von rund 400 Kilogramm erreicht haben, werden sie geschlachtet.

Hohe Standards

Die Schlachtung und Verarbeitung von Rodeo Rindern übernimmt in Argentinien der Betrieb von Omar Solassi und seiner Tochter Roxana. Dort stand auf der Reise ebenfalls eine Besichtigung auf dem Programm. Die Solassis waren im Jahre 2011 die ersten Rodeo-Produzenten und sind maßgeblich an der Erfolgsgeschichte von Rodeo Ranch Quality beteiligt. „Es ist immer wieder toll zu sehen, unter welchen hohen Standards hier produziert wird und wie exzellent unsere Vorgaben umgesetzt werden“, freut sich Matthias Rudolph, Geschäftsführer bei Peter Mattfeld & Sohn, Importpartner des Service-Bund.

Optimale Reifung

Am nächsten Morgen ging es von Buenos Aires aus mit der Schnellfähre über den Rio de la Plata ins nur knapp 130 Seemeilen entfernte Montevideo im Nachbarland Uruguay. Dort stand eine Besichtigung im Schlacht- und Zerlegebetrieb unseres uruguayischen Rodeo Partners an. „Die einzelnen Produktionsschritte werden von einem eingespielten Team betreut, das gut geschult ist, welche spezifischen Anforderungen bei Rodeo hinsichtlich des Zuschnittes der Teilstücke gelten“, erklärt Matthias Rudolph. Nach der Verpackung werden die Teilstücke per Kühl-Lkw zum Hafen von Montevideo transportiert. Per Frachtschiff wird die Ware im Kühlcontainer dann auf ihre vierwöchige Reise Richtung Hamburg geschickt – genügend Zeit, damit die Rodeo Teilstücke optimal gereift bei den Service-Bund Kunden ankommen. Zum Abschluss der Reise ging die Service-Bund Delegation in Buenos Aires noch auf gastronomische Trendtour, um verschiedene Konzepte rund um die argentinische Grill- und Fleischkultur – genannt Parilla und Asado – drehte.